Trans Schwarzwald
Trans Schwarzwald 2011 - Jährlich 500 Teilnehmer - eine professionelle Organisation und abwechslungsreiche Etappenverläufe sind der Garant für die Erfolgsstory dieses Rennens. 400km Bike-Genuss auf fünf Etappen im Schwarzwald. Die VAUDE MountainBIKE Trans Schwarzwald geht vom 17. bis 21. August 2011 in ihre sechste Runde ... [BIKE: Bergleben 2.0]
MountainBIKE Trans Schwarzwald 2010: Fast 500 Starter aus ganz Europa - Am Wochenende beginnt in Sasbachwalden das große Sportabenteuer im Schwarzwald. Die VAUDE MountainBIKE Trans Schwarzwald startet am Sonntag, 15. August zu ihrer fünften Austragung ... [BIKE: Bike2b]
Freudenstadt zum ersten Mal Etappenort beim VAUDE MountainBIKE Trans Schwarzwald
Mit rund 15?000 Höhenmetern auf 537 Kilometern ist das Trans-Schwarzwald-Etappenrennen eine Belastungsprobe für Mensch und Mountainbike. Die fünfte Auflage dieser Schwarzwald-Überquerung macht Station in Freudenstadt, erstmals Etappenziel des Wettbewerbs. Insgesamt 475 Fahrer aus 14 Nationen haben sich für die qualvolle Herausforderung angemeldet, deren Königsetappe der zweite Abschnitt von Bad Wildbad nach Freudenstadt ist. "Für mich ist diese Etappe die härteste", stuft Rik Sauser von der gleichnamigen, das Event orgnisierenden Agentur, die 78,4 Kilometer mit ihren 2620 Höhenmetern ein. Sauser weiß als ehemaliger Rennfahrer und erfahrener Organisator genau, wovon er spricht. Die Crux des zweiten Abschnitts, der am Montag, 16. August, auf dem Unteren Marktplatz Freudenstadts endet, ist das ständige Auf und Ab. Bereits gegen 13.30 Uhr erwartet Sauser die schnellsten der zum Teil namhaften Fahrer im Ziel. Mit dabei sind keine Geringeren als die diesjährigen Transalp-Sieger Stefan Sahm und Karl Platt (Team Bulls). Aber auch die MTB-Profis Hannes Genze und Andreas Kugler (Multivan Merida Biking) zählen zu den Sieganwärtern, zu denen noch einige andere Teams gehören. Ob der nimmermüde Uli Rottler, der bereits viermal den Trans-Schwarzwald gewonnen hat, mit seinem neuen Partner Sven Winter erneut eine Chance hat, deutet sich wohl schon auf der zweiten Etappe an.
Seine Premiere bei einem MTB-Etappenrennen feiert im Schwarzwald auch Steffen Greger vom RV "Adler" Empfingen, der zusammen mit Jochen Conconcelli für das Metzinger Radwerk startet. Diesen beiden ist unter den 36 Teams ebenfalls einiges zuzutrauen, wenngleich es vielleicht nicht ganz nach vorne reichen wird. Diese herausragenden Fahrer werden wohl schon lange geduscht sein bis die letzten Biker nach dem zweiten Tagesabschnitt in Freudenstadt eintreffen. Gegen 17 Uhr werden, so die Marschtabelle, die etwas gemütlicheren Starter den Zielbogen durchfahren.
Weiter geht es an der selben Stelle am Unteren Marktplatz am Dienstag, 17. August, allerdings erst um 12 Uhr. Rik Sauser erklärt: "Wir wollen mit den ersten Fahrern immer gegen 14 Uhr im Ziel sein", so der Trans-Schwarzwald-Macher. Mit 56,3 Kilometern und 1450 Höhenmetern fällt diese dritte Etappe, deren Zielort mit Bad Rippoldsau-Schapbach ebenfalls im Landkreis Freudenstadt liegt, deutlich entspannter als die vorherige. Nach den sieben Etappen, deren erste am Sonntag, 15. August, in Sasbachwalden angeschossen wird, treffen die Finisher am folgenden Samstag, 21. August, im Endziel auf dem Feldberg ein.
Freudenstadts Tourismusdirektor Michael Krause bekundete seine Freude über die Premiere im Veranstaltungskalender der Stadt: "Wir freuen uns außerordentlich, dass wir dabei sind." Diese Freude teilt Rik Sauser, für den dieser Zielort von exponierter Bedeutung ist. Mehrere Jahre bereits standen Veranstalter und die Freudenstadt Tourismus in Kontakt, erstmals treffen nun die Biker in der Stadt ein. Dies wird aber nicht zum letzten Mal sein, denn die Zusammenarbeit sieht weitere Zielankünfte in den kommenden Jahren vor.
Quelle: Schwarzwälder Bote*
VAUDE Trans Schwarzwald 2010 - Der VAUDE wird 2010 mit einer anderen Streckenführung ausgestattet. Mit Sasbachwalden, Freudenstadt und dem Feldberg sind außerdem drei neue Etappenorte mit an Bord. Eine Nord-Süd-Überquerung des Schwarzwaldes wird es aber trotzdem bleiben, wobei der Zielort jeweils am nächsten Tag Startort sein wird. Mit dem Trans Schwarzwald wird vorwiegend der ambitionierte Breiten- und Freizeitsportler angesprochen aber auch einige Topfahrer der Szene werden wieder mit dabei sein. Ein Hauptaugenmerk der Veranstaltung ist neben der sportlichen Herausforderung das besondere Flair sowie die topografisch einzigartige Landschaft des Schwarzwaldes ... [BIKE: MTB-News]
MOUNTAINBIKE. Der Schlussakkord des von der Donaueschinger Agentur Sauser organisierten Kraftaktes hat es in sich. Statt lockerem Ausrollen erwartet die rund 500 Team- und Einzelfahrer eine Klettertour der Extraklasse auf den Höchsten.
Der Weg ist das Ziel bei der Trans-Schwarzwald und die Schlussetappe wird (natürlich) eine Schinderei. Das weiß niemand besser als Feldbergs Bürgermeister Stefan Wirbser, in seiner Jugend als Nordischer Kombinierer Leistungssportler und seit Jahrzehnten ein begeisterter Radfahrer. Zweimal hat er die Straßen-Radprofis (und den damals noch umjubelten Jan Ullrich) bei der Deutschland-Tour auf den höchsten Schwarzwald-Gipfel gelockt.
Doch der Feldberg ist, wenn der Schnee weicht, vor allem das Revier für dicke Pneus. Hier boomt der Mountainbike-Sport, wie nicht zuletzt die Starterzahlen beim Ultra-Bike-Marathon beweisen. Bei allen "Utras" war Wirbser als Aktiver am Start. Wirbser weiß, wie Biker ticken – und er glaubt zu wissen, was er ihnen zumuten kann. Viel.
Fast zu viel. 120 Kilometer lang war die ursprünglich von ihm (selbst abgefahrene) Schlussetappe. "Dafür hätten mich die Fahrer gesteinigt", erklärt Rik Sauser mit süffisantem Grinsen. Gemeinsam mit seinem Bruder Kai hat er das Etappenrennen mit 85 ehrenamtlichen Helfern organisiert, muss sieben Tage lang einen Tross von 1000 Menschen auf Trab halten, verpflegen und bei Laune halten. Also wurde Wirbsers Traum ein bisschen abgespeckt, doch hart genug ist die Schlussetappe auch bei "nur" noch 89,5 Kilometern und 2340 Höhenmetern.
Von Grafenhausen rollt der Tross um die erklärten Favoriten Karl Platt und Stefan Sahm, die vor zwei Wochen das Etappenrennen Trans-Alp gewannen, am Samstag 21. August über Lenzkirch, Rötenbach, Oberbränd, Eisenbach, Schwärzenbach, Waldau und den Hohberg durch Breitnau und das Hochmoor zum Schanzenzentrum Hinterzarten, hinauf zur Erlenbuck und hinüber nach Bärental. Dann beginnt die finale Klettertour auf dem kaum schulterbreiten "Walter-Wochner-Steig" zum Kanapee und Neuglashütten. Und dann, das Ziel fast schon vor Augen, heißt es sich vor dem Höchsten zu verneigen – und zu schieben: auf der Skibrücke wartet eine fiese, steile Laufpassage, die auch die besten der rund 500 Fahrer (darunter rund 60 Prozent Einzelstarter) aus dem Sattel zwingen wird. Mitleiden wird dann auch der, der das alles ausgetüftelt hat: Stefan Wirbser hofft in der Klasse "Grand Masters" mit seinem Partner Sigi Beirer aus Löffingen nach 540 Kilometern ermattet aber glücklich ins Ziel vor dem Haus der Natur zu rollen.
Trittfester Ehrengast ist bei der Trans-Schwarzwald der berühmteste Sportler des Schwarzwalds: Olympiasieger Georg Thoma fährt die letzten drei Etappen mit und feiert am Tag vor dem Schlussakkord in Grafenhausen seinen 73. Geburtstag.
Quelle: www.badische-zeitung.de