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Volkers Brocken-Bericht

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 ® : 04.03.2005
Brocken 2008 Brocken VolkerPeter & Volker (re.) am 17.05.08

Brockentour 2008

Beim Kyffhäuser Mountainbikerennen lernte ich Tilo und Ulf von den Ave Alpencrosser aus Halle kennen. Auf ihrer Internetseite stieß ich auf den Hinweis zur 9. Brockentour von Ilfeld nach Sangerhausen. Es klang sehr interessant und da wir eine ähnliche Tour im Juni geplant hatten verlegte ich den Zeitraum und nahm Kontakt mit Matthias auf. Er freute sich über unser Interesse und hatte auch nichts gegen eine gemeinsame Fahrt.

Da diese Tour sehr anspruchsvoll ist musste ich auch geeignete Mitstreiter gewinnen. Meine Gedanken gingen zu Manuel, Axel, Egon und den wilden Bolzern aus Grillenberg, es sollten schon fünf TN sein, um die Bahnfahrt günstiger zu gestalten. Manuel sagte wegen Termine im THW ab, beide Wolfgangs aus Grillenberg waren in Urlaub, so viel meine Entscheidung auf Axel, Egon, Peter, Astrid und mich.

Am 17.5.08 trafen wir uns in Sangerhausen am Bahnhof, hier kamen noch Albrecht und Reinhard Börner dazu, beide waren 2007 schon bei der 8. Brockentour am Start, der Zug fuhr um 6:55 Uhr nach Halle ab. 7:53 Uhr kamen wir in Halle an, die Weiterfahrt war bereits um 8:05 Uhr nach Ilsenburg. Im Zug trafen wir dann auch die fünf Hallenser Biker, die Begrüßung war recht freundlich und Erinnerungen vom Bergrennen im Kyffhäuser wurden ausgetauscht.

Pünktlich um 9:40 Uhr traf unser Zug in Ilsenburg ein, schnell noch einige Gruppenfotos und schon fuhren wir ins herrliche Ilsetal. Obwohl von einem ruhigen Aufstieg zum Brocken gesprochen wurde, ging es doch gleich richtig zur Sache. Unsere Astrid, als einzigste Frau und als spät Starterin bekannt, bekam gleich Mühe dem Tempo zu folgen. Ich blieb bei ihr und redete ihr gut zu, ihr Tempo zu fahren und das Ziel den Brocken zu erreichen nicht aus den Augen zu verlieren. Sie bewies Ehrgeiz und Wille und so kamen wir zwar etwas verspätet an der Kreuzung des Eisernen Wegweisers an, aber sie hatte es geschafft. Hier hatten auch unsere Mitfahrer geduldig auf uns gewartet, waren aber doch leicht ausgekühlt, deshalb ging die Fahrt zum Gipfel auch gleich weiter. Jetzt erst bemerkten wir den Wind und die gesunkenen Temperaturen, die Fernsicht war auch gleich Null.

Auf den Brocken angekommen wurde gleich wärmende Kleidung übergezogen, die Energiereserven aufgefrischt und Fotos geschossen. Nach einer Absprache mit Matthias entschlossen wir uns, auf Grund des unterschiedlichen Tempos, in zwei Gruppen die Fahrt fortzusetzen. Die fünf Sangerhäuser wählten den Glashüttenweg nach Drei- Annen- Hohne, hier lockte uns die duftende Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Nach kurzer Rast ging die Fahrt nach Elbingerode, durch das Rübeland zur Rappbodetalsperre, auch hier blies ein kräftiger Wind über das Wasser. Auf der Strasse ging es zur Köhler Rast, auch hier kehrten wir ein, zeigten sich bei mir doch schon einige Ermüdungserscheinungen und eine Pause tat gut.

Einige Bergabschnitte nach Stiege hinauf vielen mir besonders schwer, ich konnte dem Tempo der anderen nur mühsam folgen. In Schierke am Ehrenfriedhof erneut kurze Pause, ein Kraftriegel musste helfen schnell wieder zu Kräften zu kommen. Später steuerten wir den Bahnhof Birkenmoor an um dann zur Nordhäusertalsperre zu fahren, kurzer Stopp an der Staumauer und weiter ging die Tour. Über Rodisheim, Stempeda fuhren wir nach Rottleberode, ich hatte mich inzwischen wieder gefangen und war kein Hemmschuh mehr. Die imposante, lange Autobahnbrücke in der Ferne und schon hatten wir Berga erreicht, am Ortsausgang verzehrten wir unseren restlichen Proviant, waren für einige doch noch 30 Km zu fahren. Egon und Peter sorgten für ein schönes (Höllen) Tempo, so erreichten wir bald Wallhausen. Nach einer reinen Fahrtzeit von Sechseinhalbstunden, kamen wir um 19:00 Uhr nach 122 Km in Sangerhausen an.

Trotz aller Strapazen eine schöne Tour, das Wetter meinte es auch gut mit uns, bis bald.
Volker Portner

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 ® : 04.03.2005
Bericht von Volkers Gruppe

Hallo Brockenbiker.

Volker hat mir seinen Bericht von der Brockentour zukommen lassen. Da waren wir Alpencrosser aber die langsame Fraktion = weniger Kilometer, längere Fahrzeit ... 
Auf alle Fälle Danke und Happy Trails!