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Walking?

4 Antworten [Letzte]
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admin
Offline
 ® : 04.03.2005

Walking macht nicht fit? Wissenschaftlich bewiesen - Walking macht nicht fit - Düsseldorf (rpo). Die meisten Wälder werden heutzutage nicht mehr ausschließlich von Joggern belagert. Walking ist in - vor allem bei älteren Herrschaften. Doch die moderne Methode bringt nicht den gewünschten Effekt, wie Sportwissenschaftler an der Universität Alberta herausgefunden haben. [RP-Online]

Die Wissenschaft nötigt uns, den Glauben an einfache Kausalitäten aufzugeben.
(Friedrich Nietzsche)
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monkla
Walking
Hallo, Euer interessanter Meinungsaustausch zum Thema Walking,Wissenschaft  und Medizin
trifft den sogen. "Nagel  auf den Kopf".  Die Mediengläubigkeit heutzutage ist zwar anscheinend
von bestimmten Leuten her erwünscht, verursacht aber in jeder Beziehung mehr Nachteil als Nutzen.
Kritische Bewertung ist immer sinnvoll. Hört deshalb nie auf an allem, was so gesagt und behauptet wird,
zu zweifeln und zu prüfen, insbesondere natürlich auch die Statistiken!  Aber wem sage ich das!
Wichtig ist, auch im sportlichen und gesundheitlich-vorbeugenden Bereich,  was dem betreffenden
Freude und Befriedigung bringt. Das menschliche Individuum, jedes für sich, passt in keine Schablone.

Monkla

Einer, der u.a. auch gerne Sport in vielfältiger Form, dem Alter angepasst, ausübt.   
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bikefriend
Hab ich gelesen

Manchmal, aber nur manchmal, bin ich von uns begeistert ...

Danke für`s Lesens- und Nachdenkenswerte im letzten Kommentar. Die relativ unorthodoxe Weise der Kommuikation hat auch was. Manchmal frag' ich mich was andere Menschen (Crosser oder G-Freunde oder ... ) beim Lesen mancher "Inhalte" unseres Portals denken ... aber eigentlich ist`s ja egal ... und vielleicht liest's ja auch niemand weiter ...

Gute Nacht ihr da draußen ...

bikefriend

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Matthias
So sind sie ...

So sind "die Deutschen" ... doch wir wollen ja nicht gleich Verallgemeinern - aber alles was mit dem Attribut "wissenschaftlich" versehen ist, insbesondere wenn es über einen großen Teich schwappt (sei es auch Canada), wird breit publiziert und mutiert somit sofort zur neuen Wahrheit.

Und alle, die es nicht begreifen (wollen), die sind halt noch nicht so "weit".

Es ist zwar nicht ganz zum Thema, aber Prof. Dr. med. Karl Kötschau (1892-1984) schrieb zur "Wissenschaftshörigkeit in der Medizin" folgendes:

"Wer aus der Medizin eine Wissenschaft machen will, der bringt sie um ihr Bestes: Ihre Beziehung zum Wesen und Ursprung der Schöpfung, um den geistig-seelischen Gehalt allen Lebens. Denn in der Wissenschaft wird von all dem abstrahiert. Die Fülle des Lebens jedoch bleibt auf der Strecke. Die Wahrheit dessen, was uns die Schöpfung als Natur geschenkt hat und fortwährend schenkt, ist nicht identisch mit der Wahrheit dessen, was die Naturwissenschaft als physikalische, chemische und mikroskopische Tatsachen zu erkennen vermag und verkündet. Die Gefahr des analytischen Denkens liegt darin, daß man wohl über Schädigungen redet, diese aber erst anzuerkennen bereit ist, wenn sie messbar geworden sind. Wie aber will der Analytiker Störungen der Ordnung und Ganzheit messen? Er kann nur technische, physikalische und chemische Dimensionen messen, nicht aber lebendige. Die Intaktheit der Ordnung und Ganzheit eines Organismus oder einer Lebensgemeinschaft ist nicht messbar. Sie manifestiert sich durch kollektive und individuelle Eigenschaften wie langzeitigen Bestand, Resistenz gegen alle schädlichen Einflüsse, Fruchtbarkeit, Harmonie, Gesundheit, Glück, Lebensfreude."

Gruß, Ma.

P.S.: Und beim "Schwappen über den großen Teich" fällt der Titel Amerika* von "Rammstein*" ein.


P.S.2: Ein Stück Wahrheit
geschrieben am 27 September, 2006 - 10:34 von Gast.

... steckt aber drin.

Bei einem nochmaligen Lesen muss ich fairerweise (gegenüber den Sportmedizinern aus Atlanta) anmerken, daß der gebloggte Artikel ja seitens RP-Online aus einer Studie (mit immerhin 128 Teilnehmern) journalistisch aufbereitet wurde. Solche Transdiktionen verzerren fast zwangsläufig die eigentliche, meist sehr kurze und deswegen wenig unterhaltsame Aussage einer Studie, die wir nicht kennen.

Wahrscheinlich eröffnet das Walken im Breitensport nicht so viel Raum für wechselnde Trainingsreize. Monkla empfand den Schritt vom Walken zum Walken+Laufen als Bereicherung und konnte darüber auch seine Zeit beim Heidelauf steigern.
Die Aussage könnte also lauten: wer seine Kondition steigern will, erreicht mit einem bestimmten Fitnesstraining einen Effekt gegenüber einer modernen Trainingsmethode mit lockerem Gehen. Man hat emotionslos Daten erhoben, statistisch verifiziert und die Nullhypothese (daß kein Effekt besteht oder keiner messbar ist) abgelehnt.

Was die Journalie daraus dreht, ist wohl hier eine andere Geschichte und die Wurzel des Unfugs ...

Gruß, Ma.

P.S.3: bikefriend, danke für Deinen herrlichen Beitrag, einfach klasse!
Eines verstehe ich im zweiten Post nicht ganz: was bist Du dann, wenn Du (meistens?) nicht von uns begeistert bist?
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bikefriend
Wissenschaftlicher Schwachsinn!
Vergleicht man den "fit" machenden Effekt von "Walking" mit einem "echten Fitnessprogramm" so ist das ungefähr so als ob man "5-Zigaretten-am-Tag-Raucher" mit "Kettenrauchern" vergleicht und dann behauptet, dass "5-Zigaretten-am-Tag-Raucher" weniger nikotin-gelbe Haut haben als "Kettenraucher" - logisch....? Was ist überhaupt "fit" ? - ein Spülmittel?, die Fähigkeit in 15 Sekunden zum Kühlschrank zu sprinten ?, 10 Meter zu tauchen?, eine Flasche Bier in einer Minuten auszutrinken?,  den "normalen täglichen Arbeitswahnsinn" ohne größere Schäden an Leib und Seele zu überstehen??? Ich krieg schon überall Pickel wenn ich lese: "wissenschaftlich bewiesen". Die Pickel sind sicherlich nur eine normale Reaktion des Körpers auf ein dem menschlichen Naturell fremdes Agens - dem "artifiziellen Schwachsinn". Was soll das? Sollen jetzt alle "Walker" lieber vor dem Fernseher abhängen, statt sich an der frischen Luft zu bewegen? Übrigens ist das Ernten von Tomaten im Vergleich zum Ernten von Kürbissen auch nicht wirklich fit machend.....das muss allerdings erst wissenschaftlich bewiesen werden. Aber vielleicht ist alles auch ganz anders und die Autoren der "wissenschaftlichen Untersuchung" meinten den natürlich und würdevoll alternden "Walker"-Texas Ranger (Chuck Norris) aus der gleichnamigen Fernsehserie?? Der ist nun wieder durch ein "richtiges Fitnessprogramm", rein unwissenschaftlich betrachtet, ohne Walking sehr fit...... Gruß, der gelegentlich auch gerne walkende bikefriend !