Walking?
Walking macht nicht fit? Wissenschaftlich bewiesen - Walking macht nicht fit - Düsseldorf (rpo). Die meisten Wälder werden heutzutage nicht mehr ausschließlich von Joggern belagert. Walking ist in - vor allem bei älteren Herrschaften. Doch die moderne Methode bringt nicht den gewünschten Effekt, wie Sportwissenschaftler an der Universität Alberta herausgefunden haben. [RP-Online]
(Friedrich Nietzsche)
Manchmal, aber nur manchmal, bin ich von uns begeistert ...
Danke für`s Lesens- und Nachdenkenswerte im letzten Kommentar. Die relativ unorthodoxe Weise der Kommuikation hat auch was. Manchmal frag' ich mich was andere Menschen (Crosser oder G-Freunde oder ... ) beim Lesen mancher "Inhalte" unseres Portals denken ... aber eigentlich ist`s ja egal ... und vielleicht liest's ja auch niemand weiter ...
Gute Nacht ihr da draußen ...
bikefriend
So sind "die Deutschen" ... doch wir wollen ja nicht gleich Verallgemeinern - aber alles was mit dem Attribut "wissenschaftlich" versehen ist, insbesondere wenn es über einen großen Teich schwappt (sei es auch Canada), wird breit publiziert und mutiert somit sofort zur neuen Wahrheit.
Und alle, die es nicht begreifen (wollen), die sind halt noch nicht so "weit".
Es ist zwar nicht ganz zum Thema, aber Prof. Dr. med. Karl Kötschau (1892-1984) schrieb zur "Wissenschaftshörigkeit in der Medizin" folgendes:
"Wer aus der Medizin eine Wissenschaft machen will, der bringt sie um ihr Bestes: Ihre Beziehung zum Wesen und Ursprung der Schöpfung, um den geistig-seelischen Gehalt allen Lebens. Denn in der Wissenschaft wird von all dem abstrahiert. Die Fülle des Lebens jedoch bleibt auf der Strecke. Die Wahrheit dessen, was uns die Schöpfung als Natur geschenkt hat und fortwährend schenkt, ist nicht identisch mit der Wahrheit dessen, was die Naturwissenschaft als physikalische, chemische und mikroskopische Tatsachen zu erkennen vermag und verkündet. Die Gefahr des analytischen Denkens liegt darin, daß man wohl über Schädigungen redet, diese aber erst anzuerkennen bereit ist, wenn sie messbar geworden sind. Wie aber will der Analytiker Störungen der Ordnung und Ganzheit messen? Er kann nur technische, physikalische und chemische Dimensionen messen, nicht aber lebendige. Die Intaktheit der Ordnung und Ganzheit eines Organismus oder einer Lebensgemeinschaft ist nicht messbar. Sie manifestiert sich durch kollektive und individuelle Eigenschaften wie langzeitigen Bestand, Resistenz gegen alle schädlichen Einflüsse, Fruchtbarkeit, Harmonie, Gesundheit, Glück, Lebensfreude."
Gruß, Ma.
P.S.: Und beim "Schwappen über den großen Teich" fällt der Titel Amerika* von "Rammstein*" ein.
P.S.2: Ein Stück Wahrheit
geschrieben am 27 September, 2006 - 10:34 von Gast.
Bei einem nochmaligen Lesen muss ich fairerweise (gegenüber den Sportmedizinern aus Atlanta) anmerken, daß der gebloggte Artikel ja seitens RP-Online aus einer Studie (mit immerhin 128 Teilnehmern) journalistisch aufbereitet wurde. Solche Transdiktionen verzerren fast zwangsläufig die eigentliche, meist sehr kurze und deswegen wenig unterhaltsame Aussage einer Studie, die wir nicht kennen.
Wahrscheinlich eröffnet das Walken im Breitensport nicht so viel Raum für wechselnde Trainingsreize. Monkla empfand den Schritt vom Walken zum Walken+Laufen als Bereicherung und konnte darüber auch seine Zeit beim Heidelauf steigern.
Was die Journalie daraus dreht, ist wohl hier eine andere Geschichte und die Wurzel des Unfugs ...
Gruß, Ma.
P.S.3: bikefriend, danke für Deinen herrlichen Beitrag, einfach klasse!
Eines verstehe ich im zweiten Post nicht ganz: was bist Du dann, wenn Du (meistens?) nicht von uns begeistert bist?
trifft den sogen. "Nagel auf den Kopf". Die Mediengläubigkeit heutzutage ist zwar anscheinend
von bestimmten Leuten her erwünscht, verursacht aber in jeder Beziehung mehr Nachteil als Nutzen.
Kritische Bewertung ist immer sinnvoll. Hört deshalb nie auf an allem, was so gesagt und behauptet wird,
zu zweifeln und zu prüfen, insbesondere natürlich auch die Statistiken! Aber wem sage ich das!
Wichtig ist, auch im sportlichen und gesundheitlich-vorbeugenden Bereich, was dem betreffenden
Freude und Befriedigung bringt. Das menschliche Individuum, jedes für sich, passt in keine Schablone.
Monkla
Einer, der u.a. auch gerne Sport in vielfältiger Form, dem Alter angepasst, ausübt.