Thüringer Wald
Thüringer Gipfeltour am 04.06.2005. Die Anfahrt nach Suhl erfolgte mit dem PKW und wir trafen uns auf dem Parkplatz am Möbelhaus Opti Wohnwelt im Gewerbepark Friedberg: Mittelbergstr./Sommerbergstr. Dort begann auch unsere Gipfeltour. An diesem Punkt befindet man sich auf knapp 585m. Der Thüringer Wald selbst, ist ein ca. 35 x 150 km großes und bis 983m hohes Mittelgebirge. Der Rundkurs zur Gipfeltour wurde entgegen dem Uhrzeigersinn abgefahren.
Mein Freund Ralf-"Rafiki" (heißt auf afrikanisch "Feund")und ich haben am Sonnabend (14.5.) eine Tour der besonderen Art gemacht.... bei Dauerregen und 11°C.... Die Stimmung war jedoch, naturwissenschaftlich betrachtet, umgekehrt proportional zum Wetter. Wir fuhren knapp drei Stunden lang und 52 km weit - davon ungefähr 600 Meter hoch und 15km auf Wald- und Feldwegen.....
Das ganze fand im "Großraum Köln" statt...., wir begannen am schönen und fast menschenleeren Rheinufer, passierten dann einen asphaltierten und ungefähr fünf Kilometer langen aber seichten Anstieg, bevor wir abrupt Richtung Petersberg, Ölberg und anderen "nassen Hügeln" den Bereich der festen Straßen verließen....... Ralf zeigte mir nicht nur die faszinierende Natur, sondern auf seine "versteckt-charmante" Art auch "wo der Hammer hängt"........
Für einen wasch-echten Triathleten ("SG Gartenfreunde Dieskau")kann er sich, auch unter sub-optimalen Bedingungen (ohne Klicker), gut "durch`s Grobe" bewegen.....ich betrachtete das Ganze somit auch als Vorbereitung für unsere "thüringer Gipfeltour" - vor der ich noch immer großen Respekt habe....
Als wir unsere Rundfahrt beendet hatten, ging`s gut gelaunt zurück nach Brühl, wo unsere geduldigen Mädel`s mit einem schönen warmen Essen und einem entspannenden Bier`chen warteten...
Die Waschmaschine und der weiße Riese waren mit dem Dreck an unseren Klamotten bis an die Grenzen des technisch machbaren ausgelastet....
Die Gegend ist ein wahres Biker - Paradies und die Tour hätte sicherlich auch anderen "Alpencrossern" gefallen - vielleicht irgendwann einmal...,denn dieses Jahr ist der Terminkalender ziemlich voll.....
Ich freue mich auf die nächsten kleinen und großen Ausfahrten und denke gerne an die anderen zurück - "Bikefriend"
Hi,
bezügl. Anreise habe ich erfahren, dass vor Suhl wirklich Schienenersatzverkehr ist und dies anscheinend noch länger.
Man kann nur über Eisenach mit dem Zug nach Suhl kommen, was einen ordentlichen Umweg bedeutet.
Übernachten ist sicherlich ein Super-Ausklang an dem Tag, aber ich muss zurück, da ich am Sonntag eine Veranstaltung in Leipzig habe.
Trotz des Regens noch schöne Pfingsttage.
Gruß Ulf
Hi Matthias, bezüglich Anreise mit dem Zug habe ich folgendes gefunden.
ab z.B. Merseburg 5.37 Uhr (ca. 3h 10min Dauer) und 3 x umsteigen.
Mit dem Wagen sind wir auch mind. 2 h unterwegs, so dass die Zugverbindung akzeptabel ist, oder ?
Zurück geht es 19.18 oder 21.18 Uhr ab Suhl.
Gruß Ulf
Habe gerade ein Statement von Matthias zur Thüringer - Gipfeltour im Juni gelesen und festgestellt, dass dort steht: "... technisch und konditionell über dem Niveau der Brockentour ..." Ich hoffe jetzt nur, dass ich mich da nicht doch etwas überschätzt habe, aber ein Versuch ist es wert -und gutes Training mit erfahrenen Mountainbikern als Vorbereitung für Ischgl ist für einen Anfänger wie mich auf jeden Fall sinnvoll!
Gute Nacht, Euer Bikefriend.
Nach "langen" Recherchen habe ich folgendes erfahren.
Zugtechnisch gesehen müssen wir am Vorabend anreisen und die Strecke von Blankenstein fahren. Abends kommt man in Blankenstein nicht weg. In Hörschel geht gegen 22.30 der letzte Zug in Richtung Heimat.
Unterkunft gibt es in Blankenstein in einer Pension für 18 € (Telefonnummer habe ich).
Also ca. 180 km und knappe 3000 HM in 16 Stunden. Schaffen wir das ??
Ich bin am Samstag 150 km bei ?? HM gefahren und war sehr breit. Hätte Matthias seinen Rat mit der Ar...salbe befolgen sollen.
Eine Alternative wäre eine Thüringer Gipfeltour mit 92 km und ca. 2200 HM. Die ist auf der www.mountainbikepage.de zu finden, einschl. GPS-Daten.
Bis dann und noch gute Vorbereitung für Samstag
Ulf
Wichtig ist, zu sehen wo man die Prämissen setzt. Eben nicht nur auf permanente "Power", sondern immer wieder alternierend den Wechsel zum "Groove". Auch so gibt es die Möglichkeit für kleine Fights untereinander und natürlich mit sich selbst. Doch immer wieder ein Zurückkehren ins Feld und die Ablösung bei der Begleitung des "Letzten", des kontinuierlichsten Kämpfers. Denn bei ihm ist es in der Tat oft spannender als vorne. So haben die schnelleren mal eine "echte" Aufgabe und auch ihren Spaß. Und die Langsameren nicht das wirklich völlig unnötige Gefühl übertriebener Rücksichtnahme, oder gar so etwas wie das fünfte Rad am Wagen zu sein.
Gruß, Matthias